Fünf Gründe für die richtige Luftfeuchtigkeit in der Wohnung

Um sich in einem Raum wohl zu wohlen, müssen einige Faktoren berücksichtigt werden. So spielen beispielsweise klimatische Gegebenheiten wie Temperatur und vor allem die Luftfeuchtigkeit eine wichtige Rolle. Die Luftfeuchtigkeit beschreibt den Anteil von Wasserdampf in der Luft der Atmosphäre. Empfohlen wird eine relative Luffeuchte von 40 % bis 65 %. Zu den verschiedenen Jahreszeiten variiert die Luftfeuchte in Büro- und Privaträumen allerdings sehr stark, weshalb diese Werte oft unter- beziehungsweise überschritten werden. Das kann teilweise erhebliche Schädigungen mit sich bringen.

 

 

1. Je niedriger der Wert der Luftfeuchtigkeit ist, desto trockener ist logischerweise die Luft. In den meisten Räumen ist das die Folge von zu starkem Heizen im Winter. Die trockene Luft wird von den Personen im Raum eingeatmet und kann zu Atemwegsreizungen und mangelnder Schleimproduktion führen. Außerdem klagen manche über Hautbeschwerden.

 

2. Herrscht hingegen eine zu hohe Luftfeuchte im Raum, so begünstigt das das Wachstum von Schimmel. Neben dem ästhetischen Manko kann Schimmel extrem gesundheitsgefährdend sein. Die Sporen, die von den Pilzen abgegeben werden, werden von den Menschen im raum eingeatmet und können besonders bei Allergikern und Asthmatikern Krankheiten hervorrufen oder verschlimmern.

 

3. Neben der Gefährdung des Menschen kann eine zu hohe Luftfeuchte auch Auswirkungen auf das Mobiliar eines Raumes haben. Durch wechselnde Werte der Luftfeuchtigkeit im Lauf des Jahres können sogar Risse im Holz entstehen, wodurch das Möbelstück oder Parkettfußböden unbrauchbar werden können.

 

4. Auch sämtliche anderen Gegenstände aus Holz sind in Gefahr. Vor allem sollte man Acht auf kostbare Musikinstrumente geben, bei denen selbst leichte Verzerrungen im Bezug auf die Größe verheerend sein können. Grade bei alten Geigen ist die richtige Luftfeuchtigkeit im Holz für den Werterhalt entscheidend.

 

5. Zudem vertragen bestimmte Pflanzenarten nur kleine Schwankungen im Bereich der Luftfeuchtigkeit. Daher sollte man sich vorher über in Frage kommende Zimmerpflanzen informieren, sodass diese nicht schon nach ein paar Wochen eingehen.

In jedem Fall lohnt es sich, die Luftfeuchtigkeit in seinen Zimmern mit einem Hygrometer zu überwachen, um eventuell Maßnahmen einzuleiten, falls kritische Werte erreicht werden.

Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Ist die Wohnluft zu feucht, erscheint Lüften im Winter zunächst unnötig und unsinnig. Draußen ist es schließlich kalt, nass und feucht. Jedoch kann kalte Luft nur wenig oder gar keine Feuchtigkeit aufnehmen. Durch den Temperaturunterschied zwischen der Wohnung und der kalten Winterluft findet ein Luftwechsel statt. Nach dem erwärmen kann die frische Luft nun ein Vielfaches an Wasserdampf aufnehmen. „Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit“ weiterlesen

Die optimale Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen

Im Winter macht sich trockene Luft schnell bemerkbar. Der Hals kratzt, die Nase ist ständig verstopft, die Hände trocken, die Augen brennen und tränen, die Mundwinkel sind rissig und die Atemleistung nachweislich vermindert. Holzböden, Möbel und Musikinstrumente leiden zusammen mit Zimmerpflanzen, Haustieren und Bewohnern. Meist liegt die Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen unter 30%. „Die optimale Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen“ weiterlesen

Warum trockene Wohnluft krank macht

Viele Menschen werden in den kalten Jahreszeiten von Husten und Erkältungen geplagt. Das liegt nicht am Wetter sondern an der durch das starke heizen trockenen Luft in Wohn- und Arbeitsräumen. Die Verdunstung von Flüssigkeiten und Tröpchenkeimem wird dadurch erhöht und Keime werden leichter aufgewirbelt und eingeatmet. Besonders gefährlich wird trockene Luft aber für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, deren Beschwerden sich durch die trockene Luft verstärkt.

Auf trockenen Schleimhäuten haben Keime immense Vorteile
Unsere Flimmerhäärchen in der Nase filtern Keime und Verunreinigungen aus der Luft. Wie auf einem Klebefilm bleiben die kleinsten Partikel an den Flimmerhäärchen und der Schleimhaut kleben und werden über den Rachen abgesondert. Durch trockene Wohnluft wird allerdings die Schleimhaut in den oberen Atemwegen ausgetrocknet und die Reinigungsfunktion der Flimmerhäärchen tendiert gegen null. Da ist es kein Wunder, dass Bakterien und Vieren einen Menschen leicht infizieren. Insbesondere die Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (Astma, Raucherlunge COPD) sollten auf die Luft achten, denn solche Infektionen können für Sie lebensbedrohlich werden.

Heizen und Lüften ist wichtig. Dann aber richtig!
Ausgekühlte, schlecht belüftete Zimmer führen zur Schimmelbildung. Schimmelpilzsporen erhöhen stark das Athmarisiko bei kranken Menschen, aber auch bei Gesunden können erkältungsähnliche Beschwerden und sogar Allergien auftreten. Auch in unbenutzen Räumen muss also regelmäßig stoßgelüftet werden. Die Temperatur sollte nicht unter 16 Grad sinken. Finger weg von Heizkörperverdunstern, Schalen auf der Heizung oder Zimmerbrunnen: sie sind ein Infektionsherd, da sich dort schnell Keime bilden. Also nicht förderlich für gute Wohnluft.

Pflanzen als Öko- und Bio- Luftreiniger, Luftbefeuchter und Luftwäscher

Nirgendwo ist es im Winter schöner als drinnen. Doch im Büro und in Wohnräumen sind viele unterschiedliche Schadstoffe in der Luft gelöst die die Gesundheit stark belasten können. Benzol aus Drucker, Kopierer oder der Zigarette teilt sich die Luft mit Formaldehyd welches in Baustoffen, Farben, Möbeln und Klebstoffen vorkommt. In machen Fällen kann dies sogar zum sogenannten „Sick-Building-Syndrom“ (gebäudebezogene Krankheiten) führen. Die Symptome sind Augenbrennen, Allergien oder ein allgemein schwaches Immunsystem. „Pflanzen als Öko- und Bio- Luftreiniger, Luftbefeuchter und Luftwäscher“ weiterlesen