Test: Luftreiniger Viktor von Stadler Form

Im Februar ist es wieder so weit. Da geben sich die trockene, staubige Heizungsluft und Hausstaub zusammen mit den ersten Haselpollen die Klinke in die Hand. Das sind dann die Momente im Jahr wo Pollenallergiker und Hausstauballergiker weder drinnen noch draußen ihre Ruhe finden. Prima. Durch meine Bedufterin Lea habe ich  mir bei Amazon den Luftreiniger Viktor bestellt. Dieser hat ein dreifaches Filtersystem, das Hausstaub, Tierhaare und sogar Pollen aus der Luft filtern kann (*und Viren, Feinstaub, undundund). So verspricht es zumindest der Hersteller. „Test: Luftreiniger Viktor von Stadler Form“ weiterlesen

Fünf einfache Tricks gegen trockene Luft




Im Winter macht sich trockene Luft schnell bemerkbar. Der Hals kratzt, die Nase ist ständig verstopft, die Hände trocken, die Augen brennen und tränen, die Mundwinkel sind rissig und die Atemleistung nachweislich vermindert. Holzböden, Möbel und Musikinstrumente leiden zusammen mit Zimmerpflanzen, Haustieren und Bewohnern. Meist liegt die Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen unter 30%.

Was ist Luftfeuchtigkeit?
Die relative Luftfeuchtigkeit wird in % angegeben und kann mit einem Hygrometer gemessen werden. Eine Luftfeuchtigkeit von 50% sagt aus, dass die Luft nur die Hälfte der Wasserdampfmenge enhält, die maximal enthalten sein könnte. Eine Übersättigung der Luft mit Feuchtigkeit würde sich bei 100% einstellen und als Kondenzwasser an Scheiben bemerkbar machen. Die für Wohn- und Arbeitsräume optimale relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 45-55% bei ca. 22 °C.

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1. Null-Aufwand-Variante

Zunächst einmal können anwesende Personen, Tiere und Pflanzen die Luftfeuchte auf ein angenehmes Maß regulieren. Durch den Atem wird Feuchtigkeit an die Umgebung abgegeben, Pflanzen ‚verdampfen‘ Feuchtigkeit. Im Winter reicht dies jedoch meist nicht aus.

2. Luftbefeuchter und Luftwäscher

Bei trockner Luft kann ein Luftbefeuchter eine wahre Wohltat sein. Jedoch sollte hier nicht am falschen Ende gespart werden, gibt es doch Geräte in denen sich schnell die gleichen Baktieren und Pilze bilden wie in einfachen Wasserschalen. Diese werden bei Luftbefeuchtern leider aktiv an die Raum- und Wohnluft abgegeben. Ein Luftverdampfer ist eine (fast) keimfreie alternative: Wasser wird bis zum Siedepunkt erhitzt und verdampft. Hierbei werden viele Bakterien abgetötet, dafür haben diese Geräte einen bis zu 10 mal höheren Stromverbrauch. Ein Luftwäscher (Ich nutze seit fast 3 Jahren den Venta LW44) saugt die Raumluft über einen Ventilator in das Gerät und gibt es über drehende Scheiben in das Wasser ab. Hierdurch werden Schmutzpartikel wie Staub und Keime aus der Luft entfernt und die Raumluft über Kaltverdunstung befeuchtet. Hier sind Hygienemittel im Wasser und regelmäßige Reinigung sinnvoll, da sonst der reinigende Effekt aufgehoben oder sogar umgekehrt wird.

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3. Mehr Pflanzen

Hatten wir schon? Stimmt, aber mehr Pflanzen reinigen die Luft von Schadstoffen, sorgen für eine angenehme Atmosphäre und regulieren die Luftfeuchtigkeit nie so weit hoch, dass Schimmelbildung entstehen könnte. Außerdem sind selbst 20 Zimmerpflanzen günstiger als eine vernünftige technische Lösung.

4. Richtig Lüften.

Vermeiden Sie unbedingt falsches Lüften. Dazu gehört das beliebte Dauerlüften bei dem das Fenster in der Kipp-Einstellung verharrt. Hierdurch kühlt und trocknet der Raum aus, es gelangt nie ausreichend frische Luft in den Raum. Die abgestandene Luft erwärmt sich schlechter und über dem Fenster bildet sich gerne mal ein Schimmelpilz an der Wand. Übrigens trocknet die Luft so noch mehr aus, da kalte Luft weniger Feuchtigkeit speichern kann als warme.

5. Kochen oder heiß Duschen

Klingt vielleicht ein bisschen blöd, beim Kochen und Duschen entsteht durch den Wasserdampf sehr schnell eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Wichtig ist, überschüssige Feuchtigkeit die sich an Fenstern und kalten Wänden absetzt mit einem Handtuch aufzunehmen. Sonst hat man bald einen Schimmelpilz als Mitbewohner.

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Okay, die Prozentzahl haben wir erfunden. Aber trockene Luft macht unglücklich. Lesen sie hier, wie sie besseres Raumklima für ihr Büro kaufen können.

Was man auf gar keinen Fall machen sollte

Genauso sollte man Abstand von feuchten Handtüchern auf der Heizung nehmen (Brandgefahr!). Keramikschalen mit Wasser und Zimmerspringbrunnen sind zwar schön anzusehen, es bilden jedoch auch in sterilisiertem und entmineralisiertem Wasser schon nach kurzer Zeit Schimmelpilze, Hefen und Bakterien. Ultraschall-Luftbefeuchter katapultieren obendrein noch den im Wasser gelösten Kalk mit in die Luft, der sich anschließend als feiner weißer Staub auf den Möbeln präsentiert.

 

Ideal sind 45-55% Luftfeuchtigkeit bei 22° C Raumtemperatur