Die optimale Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen

Im Winter macht sich trockene Luft schnell bemerkbar. Der Hals kratzt, die Nase ist ständig verstopft, die Hände trocken, die Augen brennen und tränen, die Mundwinkel sind rissig und die Atemleistung nachweislich vermindert. Holzböden, Möbel und Musikinstrumente leiden zusammen mit Zimmerpflanzen, Haustieren und Bewohnern. Meist liegt die Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen unter 30%. „Die optimale Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen“ weiterlesen

Warum trockene Wohnluft krank macht

Viele Menschen werden in den kalten Jahreszeiten von Husten und Erkältungen geplagt. Das liegt nicht am Wetter sondern an der durch das starke heizen trockenen Luft in Wohn- und Arbeitsräumen. Die Verdunstung von Flüssigkeiten und Tröpchenkeimem wird dadurch erhöht und Keime werden leichter aufgewirbelt und eingeatmet. Besonders gefährlich wird trockene Luft aber für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, deren Beschwerden sich durch die trockene Luft verstärkt.

Auf trockenen Schleimhäuten haben Keime immense Vorteile
Unsere Flimmerhäärchen in der Nase filtern Keime und Verunreinigungen aus der Luft. Wie auf einem Klebefilm bleiben die kleinsten Partikel an den Flimmerhäärchen und der Schleimhaut kleben und werden über den Rachen abgesondert. Durch trockene Wohnluft wird allerdings die Schleimhaut in den oberen Atemwegen ausgetrocknet und die Reinigungsfunktion der Flimmerhäärchen tendiert gegen null. Da ist es kein Wunder, dass Bakterien und Vieren einen Menschen leicht infizieren. Insbesondere die Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (Astma, Raucherlunge COPD) sollten auf die Luft achten, denn solche Infektionen können für Sie lebensbedrohlich werden.

Heizen und Lüften ist wichtig. Dann aber richtig!
Ausgekühlte, schlecht belüftete Zimmer führen zur Schimmelbildung. Schimmelpilzsporen erhöhen stark das Athmarisiko bei kranken Menschen, aber auch bei Gesunden können erkältungsähnliche Beschwerden und sogar Allergien auftreten. Auch in unbenutzen Räumen muss also regelmäßig stoßgelüftet werden. Die Temperatur sollte nicht unter 16 Grad sinken. Finger weg von Heizkörperverdunstern, Schalen auf der Heizung oder Zimmerbrunnen: sie sind ein Infektionsherd, da sich dort schnell Keime bilden. Also nicht förderlich für gute Wohnluft.

Pflanzen als Öko- und Bio- Luftreiniger, Luftbefeuchter und Luftwäscher

Nirgendwo ist es im Winter schöner als drinnen. Doch im Büro und in Wohnräumen sind viele unterschiedliche Schadstoffe in der Luft gelöst die die Gesundheit stark belasten können. Benzol aus Drucker, Kopierer oder der Zigarette teilt sich die Luft mit Formaldehyd welches in Baustoffen, Farben, Möbeln und Klebstoffen vorkommt. In machen Fällen kann dies sogar zum sogenannten „Sick-Building-Syndrom“ (gebäudebezogene Krankheiten) führen. Die Symptome sind Augenbrennen, Allergien oder ein allgemein schwaches Immunsystem. „Pflanzen als Öko- und Bio- Luftreiniger, Luftbefeuchter und Luftwäscher“ weiterlesen