Fünf einfache Tricks gegen trockene Luft




Im Winter macht sich trockene Luft schnell bemerkbar. Der Hals kratzt, die Nase ist ständig verstopft, die Hände trocken, die Augen brennen und tränen, die Mundwinkel sind rissig und die Atemleistung nachweislich vermindert. Holzböden, Möbel und Musikinstrumente leiden zusammen mit Zimmerpflanzen, Haustieren und Bewohnern. Meist liegt die Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen unter 30%.

Was ist Luftfeuchtigkeit?
Die relative Luftfeuchtigkeit wird in % angegeben und kann mit einem Hygrometer gemessen werden. Eine Luftfeuchtigkeit von 50% sagt aus, dass die Luft nur die Hälfte der Wasserdampfmenge enhält, die maximal enthalten sein könnte. Eine Übersättigung der Luft mit Feuchtigkeit würde sich bei 100% einstellen und als Kondenzwasser an Scheiben bemerkbar machen. Die für Wohn- und Arbeitsräume optimale relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 45-55% bei ca. 22 °C.

Top 5: Das hilft gegen trockene Luft in der Wohnung und Büro

1. Null-Aufwand-Variante

Zunächst einmal können anwesende Personen, Tiere und Pflanzen die Luftfeuchte auf ein angenehmes Maß regulieren. Durch den Atem wird Feuchtigkeit an die Umgebung abgegeben, Pflanzen ‚verdampfen‘ Feuchtigkeit. Im Winter reicht dies jedoch meist nicht aus.

2. Luftbefeuchter und Luftwäscher

Bei trockner Luft kann ein Luftbefeuchter eine wahre Wohltat sein. Jedoch sollte hier nicht am falschen Ende gespart werden, gibt es doch Geräte in denen sich schnell die gleichen Baktieren und Pilze bilden wie in einfachen Wasserschalen. Diese werden bei Luftbefeuchtern leider aktiv an die Raum- und Wohnluft abgegeben. Ein Luftverdampfer ist eine (fast) keimfreie alternative: Wasser wird bis zum Siedepunkt erhitzt und verdampft. Hierbei werden viele Bakterien abgetötet, dafür haben diese Geräte einen bis zu 10 mal höheren Stromverbrauch. Ein Luftwäscher (Ich nutze seit fast 3 Jahren den Venta LW44) saugt die Raumluft über einen Ventilator in das Gerät und gibt es über drehende Scheiben in das Wasser ab. Hierdurch werden Schmutzpartikel wie Staub und Keime aus der Luft entfernt und die Raumluft über Kaltverdunstung befeuchtet. Hier sind Hygienemittel im Wasser und regelmäßige Reinigung sinnvoll, da sonst der reinigende Effekt aufgehoben oder sogar umgekehrt wird.

weiterlesen: Drei Produkte die Ihre Luftfeuchte verbessern

 

3. Mehr Pflanzen

Hatten wir schon? Stimmt, aber mehr Pflanzen reinigen die Luft von Schadstoffen, sorgen für eine angenehme Atmosphäre und regulieren die Luftfeuchtigkeit nie so weit hoch, dass Schimmelbildung entstehen könnte. Außerdem sind selbst 20 Zimmerpflanzen günstiger als eine vernünftige technische Lösung.

4. Richtig Lüften.

Vermeiden Sie unbedingt falsches Lüften. Dazu gehört das beliebte Dauerlüften bei dem das Fenster in der Kipp-Einstellung verharrt. Hierdurch kühlt und trocknet der Raum aus, es gelangt nie ausreichend frische Luft in den Raum. Die abgestandene Luft erwärmt sich schlechter und über dem Fenster bildet sich gerne mal ein Schimmelpilz an der Wand. Übrigens trocknet die Luft so noch mehr aus, da kalte Luft weniger Feuchtigkeit speichern kann als warme.

5. Kochen oder heiß Duschen

Klingt vielleicht ein bisschen blöd, beim Kochen und Duschen entsteht durch den Wasserdampf sehr schnell eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Wichtig ist, überschüssige Feuchtigkeit die sich an Fenstern und kalten Wänden absetzt mit einem Handtuch aufzunehmen. Sonst hat man bald einen Schimmelpilz als Mitbewohner.

Drei geniale Produkte um das Raumklima um 184% zu verbessern

Okay, die Prozentzahl haben wir erfunden. Aber trockene Luft macht unglücklich. Lesen sie hier, wie sie besseres Raumklima für ihr Büro kaufen können.

Was man auf gar keinen Fall machen sollte

Genauso sollte man Abstand von feuchten Handtüchern auf der Heizung nehmen (Brandgefahr!). Keramikschalen mit Wasser und Zimmerspringbrunnen sind zwar schön anzusehen, es bilden jedoch auch in sterilisiertem und entmineralisiertem Wasser schon nach kurzer Zeit Schimmelpilze, Hefen und Bakterien. Ultraschall-Luftbefeuchter katapultieren obendrein noch den im Wasser gelösten Kalk mit in die Luft, der sich anschließend als feiner weißer Staub auf den Möbeln präsentiert.

 

Ideal sind 45-55% Luftfeuchtigkeit bei 22° C Raumtemperatur

Die optimale Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen

Im Winter macht sich trockene Luft schnell bemerkbar. Der Hals kratzt, die Nase ist ständig verstopft, die Hände trocken, die Augen brennen und tränen, die Mundwinkel sind rissig und die Atemleistung nachweislich vermindert. Holzböden, Möbel und Musikinstrumente leiden zusammen mit Zimmerpflanzen, Haustieren und Bewohnern. Meist liegt die Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen unter 30%. „Die optimale Luftfeuchtigkeit im Büro und in Wohnräumen“ weiterlesen

Test: Honeywell HH200E Design Luftbefeuchter mit Ultraschalltechnologie

Honeywell HH200E Design Luftbefeuchter

Luftbefeuchter mit Ultraschalltechnologie

Herstellertext

* Design Luftbefeuchter mit Ultraschalltechnologie
* Befeuchtungsleistung bis zu max. 5l/24 h, regulierbare Vernebelung, mikrofeine Wasserzerstäubung
* flüsterleise, Geräuschpegel: <30 db(A) * 5 l Wassertank, autom. Abschaltung bei leerem Tank * Anschlusswert: 25 Watt * Kontroll-Leuchtanzeige

Das meinen wir und andere Benutzer

Vorab: Dubiose Marketingstrategie

Was macht man, wenn die meisten Käufer die eigenen Produkte meiden oder keine guten Rezensionen schreiben? Selber welche schreiben! Und so hat die Firma Honeywell extra für Amazon ein paar Fakeaccounts angelegt die die eigenen Produkte mit 5 Sternen bewerten und das Produkt bis hoch in den Himmel loben. Ein klick auf den Namen verrät dann, dass der „Kunde“ ca. 20 Lufterfrischer und 5 Riesenventilatoren haben muss…. Kein Pluspunkt. Wer so vorgeht, hat meistens was zu verbergen.

Vorteile

  • ansprechendes Design
  • kein Filtertausch
  • relativ leise im Betrieb
  • geringer Stromverbrauch mit ca. 25 Watt
  • 5l Wassertank (hält auf geringster Stufe ca. 15 Stunden)

Nachteile

  • Täglicher Nachfüllbedarf
  • Kalk im Wasser wird über den Nebel in die Wohnung abgegeben. Gesünder macht Kalk die Luft sicher nicht und es muss öfters gewischt werden.
  • Gefahr der Keimbildung im Wasser
  • Beim Testgerät ist nach einer Woche eine Aufhängung am Motor des Gerätes abgebrochen

Fazit

Es ist ein Luftbefeuchter. Ansonsten muss man ihn oft nachfüllen, hat ständig alles voll mit Kalkstaub und er verbraucht natürlich mehr als ein Kaltverdunster. Eine Note abzug gab es für die Marketingstrategie der Firma Honeywell, die einen doch sehr misstrauisch stimmt.

Unsere Note

4 (Ausreichend)

Warum trockene Wohnluft krank macht

Viele Menschen werden in den kalten Jahreszeiten von Husten und Erkältungen geplagt. Das liegt nicht am Wetter sondern an der durch das starke heizen trockenen Luft in Wohn- und Arbeitsräumen. Die Verdunstung von Flüssigkeiten und Tröpchenkeimem wird dadurch erhöht und Keime werden leichter aufgewirbelt und eingeatmet. Besonders gefährlich wird trockene Luft aber für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, deren Beschwerden sich durch die trockene Luft verstärkt.

Auf trockenen Schleimhäuten haben Keime immense Vorteile
Unsere Flimmerhäärchen in der Nase filtern Keime und Verunreinigungen aus der Luft. Wie auf einem Klebefilm bleiben die kleinsten Partikel an den Flimmerhäärchen und der Schleimhaut kleben und werden über den Rachen abgesondert. Durch trockene Wohnluft wird allerdings die Schleimhaut in den oberen Atemwegen ausgetrocknet und die Reinigungsfunktion der Flimmerhäärchen tendiert gegen null. Da ist es kein Wunder, dass Bakterien und Vieren einen Menschen leicht infizieren. Insbesondere die Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (Astma, Raucherlunge COPD) sollten auf die Luft achten, denn solche Infektionen können für Sie lebensbedrohlich werden.

Heizen und Lüften ist wichtig. Dann aber richtig!
Ausgekühlte, schlecht belüftete Zimmer führen zur Schimmelbildung. Schimmelpilzsporen erhöhen stark das Athmarisiko bei kranken Menschen, aber auch bei Gesunden können erkältungsähnliche Beschwerden und sogar Allergien auftreten. Auch in unbenutzen Räumen muss also regelmäßig stoßgelüftet werden. Die Temperatur sollte nicht unter 16 Grad sinken. Finger weg von Heizkörperverdunstern, Schalen auf der Heizung oder Zimmerbrunnen: sie sind ein Infektionsherd, da sich dort schnell Keime bilden. Also nicht förderlich für gute Wohnluft.

Wie Düfte auf unsere Psyche wirken

Bei der Partnerwahl hat der Geruch eine ganz besondere Bedeutung, wir erschnüffeln ob jemand zu uns passt oder nicht. Doch auch im alltäglichen Leben hat der Geruchssinn eine wichtige Rolle. Ist mein Essen verdorben oder nicht? Riecht es hier nach Gas? So hat auch jede Wohnung hat ihren eigenen Geruch. Und dieser wirkt sich – meist unbewusst – auf unsere Gemütslage aus. Probieren Sie es einfach mal aus, sie werden von der Wirkung überrascht sein. Verwenden Sie aber bitte rein pflanzliche Duftstoffe (Ätherische Öle) – durch künstliche, meist sehr starke Aromen stellen sich eher Kopfschmerzen ein als Wohlbefinden. Wir haben eine kleine Aufstellung an passenden Düften für Ihre Wohnung zusammgestellt. Viel Spaß beim ausprobieren. „Wie Düfte auf unsere Psyche wirken“ weiterlesen

Test: Preisgigant Luftreiniger / Luft-Ionisierer

Preisgigant

Luftreiniger / Luft-Ionisierer

Werbetext


Luft-Ionisierer – sorgt für eine saubere, gute Raumatmosphäre!Die im Inneren des Ionisierers produzierten negativen Ionen binden die sich in der Luft befindlichen positiv geladenen Partikel und schneiden sie aus. Der dabei entstandene negativ geladene Sauerstoff ist Grundlage für unseren Stoffwechsel (kein Filter notwendig).Mit der Ionisierung der Luft können Sie: eine saubere, gute Raumatmosphäre schaffen Umweltbelastungen mildern, Ihre Körperenergie steigern, die Widerstandsfähigkeit Ihres Körpers erhöhen, Krankheiten vorbeugen.
Reinigt Räume bis zu ca. 45 m². Die Erlösung für alle Allergiker und der Traum für alle, die saubere Luft mögen.
* Saubere und vitalisierende Luft ohne Filter
* Kein Lüfter- oder Motorengeräusch
* Leicht zu reinigen
* Energiekosten sparend
* 45 m² Reichweite

Erster Eindruck

Klingt vielversprechend. Aber was ist eigentlich ein Ionisator? Laut Wikipedia ist ein Ionisator ein Gerät, dass die Luft teilweise ionisiert. Das wiederrum bedeutet, dass die Luft-Atome elektrisch aufgeladen werden. Dazu braucht ein Ionisator Hochspannungen von einigen tausend Volt. Klingt nicht besonders Energiesparend? Richtig, deshalb gibt es für den Hausgebrauch auch sogenannte Kleingeräte. Diese habe eine staubbindenden Effekt, der Staub bleibt praktisch an den elektrisch geladenen Metallplatten kleben.
Darüber hinaus sollen diese Geräte durch die Erzeugung von Anionen für frische Raumluft sorgen und das Wohlbefinden steigern. Dies ist wissenschaftlich jedoch nicht nachgewiesen und wird sehr kontrovers diskutiert. Weiter entstehen bei Betrieb eines Ionisator Ozon, chemische Abbauprodukte und freie Radikale. Die Hersteller selbst weisen darauf hin, dass bei Betrieb die Ozonkonzentration sogar die gesetzlichen Grenzwerte (für Außenluft zum Schutz der Bevölkerung) übersteigt. Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel (Rostgefahr!) und kann zur Reizung der Atemwege führen. Nicht zuletzt deshalb ist die Inbetriebnahme solcher Geräte insbesondere bei Asthmatikern bedenklich.

Vorteile

Staubbelastung nimmt ab
schwächt Gerüche ab (vom Kochen, Rauchen)
geringer Stromverbrauch mit knapp 1,5W
sehr leise im Betrieb
einfache Reinigung

Nachteile

Netzteil verbraucht auch ausgeschaltet 7W
Umstrittener Nutzen (Reduzierung von Staub und Gerüchen – dafür Ozonbelastung)

Fazit

Raucherhaushalte und Hausstauballergiker können aufatmen. Dieses Gerät verspricht abhilfe. Allerdings sollte man dennoch weiterhin richtig lüften. Aufpassen sollte man auch bei dem Ozongehalt in der Luft, wobei dies ohne Ozonmessgerät zum Roulettspiel wird.

Unsere Note

2 (Gut)