Test: Airy – Der Luftwäscher ohne Strom (?)

Ich konnte nicht wiederstehen und hab nun einen Designblumenpott für 80 Euro. Aber der soll ja auch die Luft reinigen! Die Idee gab es schonmal: da war der Topf aber hässlich, hieß polluSan und hat sich nicht verkauft. Jetzt heißt der Topf Airy. Der Erfinder ist wohl nicht der begabteste Marketeer und hat wohl einige (oder alle Patente) an einen Herrn verkauft der dubioserweise auf Amazon mitdiskutiert – anonym. Vermutlich ist dieser Kerl aber auch der Grund für das re-design der Töpfe. Weiter kurios: für die Wirksamkeit der Töpfe wird eine Studie angeführt (diese findet man zum Download auf der Seite vom Airy), die für die Versuchsreihe eine Besserung gewisser Schadstoffe gegenüber einfachen Töpfen bestätigt, aber mit „könnte aber auch Zufall gewesen sein“ abschließt. Naja. „Test: Airy – Der Luftwäscher ohne Strom (?)“ weiterlesen

DIY Einen Kotatsu bauen (Ikea Hack Bett)

In Japan, wo kaum ein Haus eine Zentralheizung hat, gehört ein Kotatsu zur Einrichtung dazu wie bei uns die Couch. Ein Kotatsu ist im prinzip wie ein Couchtisch mit einer Decke und einer Heizung, der im Winter Wärme spendet und zum Lesen, Rumlungern, Essen und beisammensein einlädt. Herzstück eines Kotatsu ist zweifelsohne die Untertischheizung, die über ein Gebläse (manchmal auch ohne gebläse) die durch Heizspiralen erwärmte Luft verteilt.  „DIY Einen Kotatsu bauen (Ikea Hack Bett)“ weiterlesen

DIY: Innenarchitektur selbst machen – Mein Bachelor Pad

Mein Wohnzimmer sieht furchtbar klein aus. Okey, es ist kein riesiges Wohnzimmer, aber für japanische Verhältnisse wäre es ein Palast. Woher ich das weiß? Ich lese eben gerne, auch über Architektur, Innenarchitektur und Raumwirkungen. Es bietet sich einfach an: Innenarchitektur selbst machen. Zurück zu meinem Wohnzimmer und warum es so klein und ungemütlich aussieht…. „DIY: Innenarchitektur selbst machen – Mein Bachelor Pad“ weiterlesen

Erfahrungsbericht Muloco.com: online Designermöbel kaufen

Warum sehen Fotos von Möbelhäusern eigentlich immer gut aus? Ganz einfach: wegen der Designklassiker auf den Bildern. Gut platzierte Klassiker werten die gesamte Umgebung auf und vermitteln somit ihren ganz eigenen Charme. Die Originale sind aber in der Regel leider sehr teuer. Und ein gutes Replikat zu finden ist gar nicht so einfach.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit Designermöbel online zu kaufen bin ich auf die Seite www.muloco.com gestoßen. Hier wird mit 30 Tagen Geld-zurück-Garantie und kostenlosem Rückversand geworben. Meine schriftliche Bestellanfrage wurde innerhalb von 24 Stunden von dem Kundenservice beantwortet. Den Barcelona Chair aus Anilinleder (?) habe ich anschließend für knapp 500 EUR bestellt (das Original kostet zwischen 6000-8000 EUR!) und innerhalb von vier Tagen geliefert bekommen.

Die Verpackung

“Der Stuhl kommt bestimmt für den Transportweg zerlegt.” Das war mir eigentlich klar. Wer aber meint, er müsste irgendwas zusammenschrauben, der irrt. Der hochwertig verarbeitete Metallkörper des Barcelona Chair kam in einem Stück, lediglich die Lederkissen musste ich mit insgesamt vier Handgriffen befestigen. Der Stuhl war sehr gut verpackt, Beschädigungen wären nur möglich gewesen, wenn der Paketdienst extrem fahrlässig mit dem Paket umgegangen wäre. Gewogen hat das Paket ca. 30kg.

Sitzkomfort
Ein paar Tage nachdem ich meinen Sessel für bequem befunden habe, kam spontan ein Kumpel vorbei. Setzt sich und geht nicht mehr. Das ist der einzige Nachteil an dem Barcelona Chair: er ist verdammt nochmal bequem. Dabei sinkt man beim Sitzen nicht so sehr ein wie auf meinem Ledersofa, was ihn für mich zum optimalen Lesesessel macht. Auch meine Guild-Gitarre kann ich wunderbar darauf spielen, da keine störenden Armlehnen im Weg sind. Ich sitze mittlerweile mehr auf dem Barcelona Chair als auf meinem Sofa. Und wenn Besucher kommen, stelle ich den Sessel einfach zum Sofa (das ist aufgrund des Gewichtes kein Problem) und habe gleich eine gemütliche Sitzgruppe.

Qualität und Verarbeitung

Mein Barcelona Chair kam in Vintagebraun. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Lederriemen die die Sitzfläche bilden sind aus dickem Leder und gut befestigt. Die Lederbezüge an sich haben einen Reißverschluss und werden schnell warm. Auch die Nähte sind gut verarbeitet.
Designmöbel online kaufen? Ja, auf jeden Fall!
In meiner Umgebung gibt es keine Möglichkeit einen Barcelona Chair zu kaufen oder zu auszuprobieren. Das ähnlichste war ein Ledersessel von Maisons du Monde, die den Sessel aber auch nur auf der Internetseite angeboten hatten. Zuzüglich 50 EUR Versandkosten. Nö, ich finde so läuft das als Möbelhaus nicht. Zumindest in der Ausstellung kann man das Teil dann ja wohl einmal stehen haben, oder?
Fazit

Wer günstig Designmöbel online kaufen möchte, sollte mal bei Muloco reinschauen. Wenn mein Wohnzimmer größer wäre, würde ich definitiv noch einen Sessel bestellen. Den passenden Hocker werde ich mir wohl auch noch kommen lassen, ich werde dann auf jeden Fall wieder berichten!

 

*Update vom 26.07.2016*
Da ich öfter mal eine Email bekomme: Ja, der Hocker ist immer noch im Einsatz. Ab und zu schläft sogar der Hund drauf. Meistens liegt das Fell drauf, aber auch ohne Fell ist der Sessel sehr bequem. Einziger Wermuthstropfen: Die Metallfüße hinterlassen (minimal) Spuren auf dem Parkett.

*Update vom 24.11.2017*
Auf der Suche nach andersfarbigen Kissen für den Sessel bin ich über die Alibaba.com Seite gestolpert. (https://www.alibaba.com/trade/search?fsb=y&IndexArea=product_en&CatId=&SearchText=barcelona) hinterlässt einen sehr faden Beigeschmack, da ich mir mittlerweile ziemlich sicher bin, nur ein recht gut gemachtes Kunstleder und kein Echtleder auf dem Sessel zu haben. Seltsam ist eben auch, dass es inzwischen deutlich mehr ‚Replikashops‘ gibt, die die Sessel teilweise schon für 150-250 EUR anbieten. Bevor jemand einen Sessel bestellt, bitte noch ein Urteil über https://de.trustpilot.com/review/muloco.com bilden.

*Update vom 09.01.2018*
Auf Amazon (http://amzn.to/2CXkkO8) gibt es nun auch Replika des Barcelona Chair.

3 Tricks gegen Pollenallergie, Asthma und Hausstauballergie

Meine (ex-) Freundin hatte eine ungünstige Kombination an Atemwegserkrankungen: Im Winter machte ihr die Hausstauballergie, das Asthma und die trockene Heizungsluft in der Wohnung zu schaffen, zu allen anderen Jahreszeiten musste sie starke Medikamente gegen Ihre Pollenallergie nehmen. Zumindest war das so. Und dieses Jahr hatte sie weder im Winter mit ihrer Hausstauballergie noch im Sommer mit Ihrer Pollenallergie zu schaffen (zumindest im Haus!). Und jetzt verrate ich dir wie wir das gemacht haben. „3 Tricks gegen Pollenallergie, Asthma und Hausstauballergie“ weiterlesen