3 Tricks gegen Pollenallergie, Asthma und Hausstauballergie

Meine (ex-) Freundin hatte eine ungünstige Kombination an Atemwegserkrankungen: Im Winter machte ihr die Hausstauballergie, das Asthma und die trockene Heizungsluft in der Wohnung zu schaffen, zu allen anderen Jahreszeiten musste sie starke Medikamente gegen Ihre Pollenallergie nehmen. Zumindest war das so. Und dieses Jahr hatte sie weder im Winter mit ihrer Hausstauballergie noch im Sommer mit Ihrer Pollenallergie zu schaffen (zumindest im Haus!). Und jetzt verrate ich dir wie wir das gemacht haben.

Der Staub muss weg! Wischen, Staubsaugen und Luftwäscher

Hausstauballergie? Grade Elektrogeräte ziehen Staub an (und müssen regelmäßig gewischt werden!)

Ihr Asthma und die Hausstauballergie im Winter wird durch das erhöhte Hausstaubvorkommen und die trockene Luft in den Wohnräumen negativ beeinflusst. Die Lösung ist eigentlich denkbar einfach: der Hausstaub musste weg und die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung musste angepasst werden. Regelmäßiges Saugen und Staubwischen ist also angesagt. Hierfür ein Tip: Nass wischen! So wirbelst du kaum Staub auf den du einatmen musst. Bei dem Staubsauger hat sich unser Dyson gut bewährt. Wichtig beim Staubsauger für Asthmatiker und Hausstauballergiker  ist ein HEPA-Filter (ein Feinstaubfilter). Saugen und wischen hilft zwar eine Menge, macht aber bei einer richtigen Hausstauballergie nicht komplett beschwerdefrei. Deswegen LIEBT meine Freundin meinen Venta Luftwäscher, den ich vor einiger Zeit hier getestet habe. Mittlerweile hab ich sogar im Büro, im Schlafzimmer und im Wohnzimmer welche rumstehen. Die Luft wird angesaugt, über große Verdunstungsflächen durch Wasser gezogen und dann wird die befeuchtete Luft wieder an den Raum abgegeben. Das Resultat ist eine sehr ‚weiche‘, staubfreie Luft. Und bisher hat sich jeder unserer Freunde, ohne Ausnahme (!), auch einen Venta Luftwäscher gekauft. Die sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, leider taugen die meisten anderen Geräte meiner Erfahrung nach nichts. Das Resultat: eine ideale Luftfeuchtigkeit (befeuchtete Atemwege helfen außerdem bei ihrem Astma sehr gut!), staubfreie Luft, glückliche Atmenwege… äh Freundin. Tschüss, Hausstauballergie.

Hausstauballergie? Viel Staub sammelt sich auch auf Bücherrücken

Die Pollen loswerden: Fast wie bei der Hausstauballergie

Bei der Pollenallergie hilft der Luftwäscher auch! Die Pollen bleiben an Kleidung, Schuhen, Haustieren, Haaren etc. haften und schleppen sich mit in die Wohnung, wo ein furchtbarer Mix aus Pollen und Hausstaub entsteht. Was im Winter hauptsächlich dem Staub gilt, ist im Sommer der Todfeind der Pollen. Wenn ich das Wasser beim Venta wechsel, schwimmt teilweise sogar ein ganzer Pollenteppich auf dem Wasser auf…. Ganz alleine dadurch wurde meine Freundin aber leider nicht Beschwerdefrei. Um einen ruhigen Schlaf zu bekommen, haben wir (ja, was tut man nicht alles) uns beide die Haare gewaschen um Pollen auszuspülen. Die Tageskleidung haben wir im Flur gesammelt und nicht im Schlafzimmer. Tagsüber sind im Schlafzimmer sowieso die Fenster geschlossen um die Hitze draußen zu lassen. Nachts fliegen scheinbar weniger (oder keine?) Pollen und wir haben die Fenster aufgelassen, in Kombination mit dem Venta Luftwäscher neben dem Bett und ihren Medikamenten gegen Pollenallergie schlief sie so gut wie selten!

Feuchtes Halstuch für Besserung am Tag

Blieb nur das Problem mit dem Pollenflug am Tag. Den ganzen Tag in der Wohnung verschanzen hat zwar geholfen, aber irgendwann möchte man ja auch mal was von der Welt sehen, oder? Grade im Sommer ist es ja so schön draußen („DAS KANN NUR EIN NICHT-ALLERGIKER SAGEN!“ musste ich mir mehr als einmal anhören…). Zeitweise musste meine Freundin sogar Kortison nehmen um ihrer Allergie Einhalt gebieten zu können. Praktisch veranlagt wie ich bin, hab ich ihr ein schönes Halstuch gekauft (unbedingt ‚Textiles Vertrauen‘ Siegel achten, sonst können chemische Stoffe das ganze nur wieder schlimmer machen). Wozu? Das Halstuch hat sie angefeuchtet und sie um den Hals getragen: das ist angenehm erfrischend und ’saugt‘ pollen von den Atemwegen weg – hilft nicht zu 100%, bringt aber Besserung. An ganz schlimmen Pollenflugtagen hat sie das feuchte Tuch einfach über den Mund und die Nase gelegt. Sieht zwar ein bisschen lustig aus, aber wenn man im Feld spazieren geht sieht einen sowieso kaum einer. Fazit: „Im Sommer ist es ja echt schön draußen….“

Ich hoffe du konntest dir den einen oder anderen Trick abschauen und wünsche dir eine beschwerdefreie Zeit!