Die Terrasse im Garten mit einem Sonnensegel beschatten – so gehts

Wer im Sommer gerne draußen auf der Terrasse sitzt hat sich mindestens schon einmal Gedanken über die Beschattung der Terrasse gemacht. Man möchte ja die Sonne nicht komplett loswerden, nur (am besten bei Bedarf) ein wenig mildern – am besten eignet sich hierfür ein Sonnensegel. Anders als bei einem Dach ist die Luft unter einem Sonnensegel viel angenehmer. Es entsteht keine Stauhitze und die Luftfeuchtigkeit kann auch nach oben abziehen: Und grade feuchte Hitze ist sehr anstrengend (im Regenwald sind zwar „nur“ 25°-30° aber dafür ist die Luftfeuchtigkeit mit >80% extrem!)

Worauf muss man bei einem Sonnensegel achten?

Größe: Je nachdem wie die Sonne einfällt, macht es sinn das Sonnensegel größer ausfallen zu lassen als die Terrasse ist, sonst ist die hälfte der Terasse immernoch der prallen Sonne ausgesetzt (siehe Titelbild oben)

Material: Wenn das Segel dauerhaft angebracht bleiben soll, empfiehlt es sich ein witterungsbeständiges Material zu nehmen. Ein wasserabweisendes Sonnensegel macht die Terasse auch bei Regen noch benutzbar – oft aber auf Kosten der Windanfälligkeit

Befestigung: Ein Segel bietet eine große Widerstandsfläche für Wind. Deswegen sollten verstärkte Halteösen vorhanden sein und auch das Befestigungsmaterial (Wandösen, Spannschrauben) von guter Qualität sein – sonst fliegt das Segel irgendwann zum Nachbarn.

Sonnensegel mit Metallständern

Befestigungsmaterial

Sonnenschutz aus Segeltuch

Eine schönere Beschattung als mit einem Segeltuch kann man übrigens mit Pflanzen erreichen. Hier eignet sich (Wilder) Wein oder Kletterrosen, allerdings benötigen Pflanzen natürlich auch viel mehr Pflege als ein Sonnensegel.

Über

Ich bin ein junger Haus- und Gartenbesitzer, Musiker und DIYer, liebe Hunde und Arbeiten mit Holz, Design, Fotografie... und mein Wissen zu teilen.

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