DIY: Ein eigenes Hochbeet bauen

Wer hat schon Lust auf den Knien Unkraut zu rupfen und Schnecken abzupflücken? Ich nicht. Standort: Möglichst sonnig. Viel Gießen (oder Tropfbewässerung) und Beet mulchen ist leichter zu realisieren als mehr Sonne ;). Material: Terassendielen (Kesseldruckimprägniert, wegen der Haltbarkeit 200 cm x 14,5 cm x 2,5 cm), Spax Rostfrei für Terassendielen (selbstbohrend, spart viel Arbeit), Teichfolie (dünne und entsprechend günstige reicht), Tackernadeln

Der Meister schraubt und hat Spaß

Werkzeug: Akkuschrauber mit TORX-Aufsatz (bei den Spax dabei), Kappsäge, Handtacker, Messwinkel (die ersten Bretter muss man rechtwinklig setzen und gut ausrichten, danach kann man sich einfach an dem Brett davor orientieren), Bleistift, Maßband

Proportionen: 2m x 1m x ca. 0,80m Die Maße haben sich zum einen aus praktischen Gründen ergeben (die Terassendielen waren -bis auf eine- exakt 2m lang). Genug Platz zum pflanzen und ich kann von der Seite überall dran. Die Höhe habe ich nach Gefühl ausgewählt, ein Küchentresen ist ca. 90cm hoch. Ich will mich ja nicht bücken sondern ganz cool im Stehen pflücken.

Das Gitter dient als Schutz vor Nagetieren (naja. Drahtgeflecht wäre besser gewesen)

strong>Füllung des Hochbeet: 1/3 habe ich mit Ästen und Schnittgut vom letzten Jahr gefüllt, 1/3 vom eigenen sehr dürftig kompostierten eigenen Kompost, 1/3 Kompost vom Städtischen Wertstoffhof (umsonst!). Ganz oben kommt noch ein bisschen torffreie Blumenerde drauf. Wenn es sehr sonnig ist oder Unkraut wuchert kann man auch noch rindenmulch zwischen den Salaten ausbringen.

Bauzeit: mit Auffüllen (das war der anstrengendere Teil) ca. 6 Stunden. Allerdings ganz gemütlich, mit Bierchen und Hund ärgern.

Hund hat das Beet für gut befunden.

Wie wirds gemacht?

Ich hab mit dem Zuschnitt der Bretter angefangen, also 1/3 der Bretter in der Mitte durchgesägt. Ein Brett war 1 cm zu lang, was mich später ziemlich aus dem Konzept gebracht hat weil alles schief war. Naja, als es aufgefallen war hab ich halt fix nochmal alles auseinandergeschraubt, nochmal gesägt und wieder zusammengebaut. Da freut man sich dann doch, dass man vernünftige Schrauben hat die man wieder benutzen kann. Und dank TORX rutscht man nicht ständig ab. Alles einmal Nachmessen hätte ca. 30 Minuten Bauzeit gespart. Die Bretter hab ich immer versetzt, so sieht es aus als wäre das ganze verzapft (mit viel Phantasie zumindest :)). Tip: Schnittkanten der kurzen Bretter so setzen, dass die Schnittkante von einem anderen Brett verdeckt wird. Viel Spaß beim selber bauen!

Update vom 27.03.2014

Fertig bepflanzt

Gepflanzt wurden: Erdbeeren,Zucchini, Gurke, Kopfsalat, Spinat und Knoblauch. Unbedingt drauf achten, dass die Gemüsesorten sich vertragen (gute Nachbarn, schlechte Nachbarn!) und nicht so dicht Pflanzen wie ich das gemacht hab. Werde Teile vom Spinat und dem Kopfsalat auch noch in das nächste Projekt verpflanzen wo dann auch noch Buschbohnen gepflanzt werden.

Über

Ich bin ein junger Haus- und Gartenbesitzer, Musiker und DIYer, liebe Hunde und Arbeiten mit Holz, Design, Fotografie... und mein Wissen zu teilen.

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